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Billiger Strom, Strom sparen durch Strom Vergleich

  
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Tipps zum Strom sparen im Haushalt

Strom sparen im Haushalt
Stromverbrauch (c) RainerSturm, pixelio.de
Der wohl größte Punkt, bei dem Einsparungen im Haushalt möglich sind, ist der Verbrauch von Strom. In vielen Haushalten ist es beispielsweise noch üblich, das warme Wasser über Strom aufzubereiten. Dies ist überhaupt nicht empfehlenswert, da es sich schnell zu einer Kostenfalle entwickeln kann. Besser ist es, das warme Wasser über die normale Heizung bereitstellen zu lassen.

Die Waschmaschine sollte immer nur voll ausgelastet betrieben werden. Dann sind Stromverbrauch und Wasserverbrauch am geringsten, auch wenn Maschinen der jüngsten Generation den Energieverbrauch der Füllmenge anpassen. Der Energieverbrauch sinkt nicht linear mit der Füllmenge. Es ist auch völlig ausreichend, die Wäsche nur bei sechzig statt bei neunzig Grad zu waschen. Sie wird trotzdem sauber, es wird aber weniger Strom verbraucht, da das Wasser nicht so weit erhitzt werden muss. Wenn möglich, kann die Waschmaschine auch an die Warmwasserleitung für das Trinkwasser angeschlossen werden, so dass weniger Strom für die Erwärmung benötigt wird. Ein Waschmaschinen Vergleich beim Neukauf ist immer eine gute Sache.

Wäschetrockner sollten nicht standardmäßig eingesetzt werden, da sie einen hohen Stromverbrauch haben. Erst in jüngster Zeit gibt es Trockner, die die Energieeffizienzklasse A aufweisen können, die meisten Geräte liegen mindestens bei der Klasse C oder sind sogar noch schlechter eingestuft. Wird die Wäsche ausreichend geschleudert und anschließend im Freien aufgehängt, trocknet sie ohne jeglichen Stromverbrauch.

Das Verhältnis von Füllmenge und Stromverbrauch gilt auch für die Spülmaschine. Sie sollte ebenfalls immer nur voll beladen in Betrieb genommen werden. Auch die Spülmaschine kann an die Warmwasserleitung angeschlossen werden, um Strom für die Wassererwärmung zu sparen.

Herd und Backofen sind weitere große Energieverbraucher in den Haushalten. Oft ist es günstiger, die Mikrowelle zur Erwärmung und Zubereitung von Speisen zu nutzen. Generell gilt, dass kleine Mengen von Speisen in der Mikrowelle stromsparender erhitzt werden können, größere Mengen auf dem Herd oder im Backofen. Gerade im höheren Wattbereich verbraucht die Mikrowelle sehr viel Strom, daher ist es nicht ratsam, in ihr große Mengen an Speisen zu erwärmen.

Dieses Prinzip gilt auch für die Verwendung von Eierkochern und Wasserkochern. Beide Geräte arbeiten effizienter und stromsparender, als wenn der Herd genutzt würde. Wichtig ist zudem, dass beim Betrieb des Herdes die Töpfe immer zu den Herd-Platten passen. Das bedeutet, dass sowohl die die Böden der Töpfe, als auch die Platten selbst den gleichen Durchmesser haben sollten. Ist der Topf zu klein für die Platte, wird sonst sehr viel Energie ungenutzt gelassen, bei einem größeren Topf verteilt sich die Wärme nicht gut.

Das Kochen sollte immer mit Deckel erfolgen, damit lassen sich ungefähr dreißig Prozent der Energie einsparen, wenn man dies mit dem Kochen ohne Deckel vergleicht. Gut leitende Materialien sind wichtig, damit die Hitze schnell verteilt werden kann. Ceran-Kochfelder erhitzen sich schneller, als die Einzelplatten bei Elektroherden.

Wer Kaffee kocht und diesen warm halten möchte, der sollte auf Thermoskannen zurückgreifen. Denn wird die in der Kaffeemaschine integrierte Warmhalteplatte genutzt, so wird letztendlich wieder zuviel Strom verbraucht.

Neben dem Erwärmen der Speisen ist auch das Kühlen nicht ohne Stromverbrauch möglich. Kühlschränke sollten immer so gestellt werden, dass sie auf der Rückseite luftig stehen. Denn nur so ist es möglich, dass das Kühlaggregat die beim Kühlen entstehende Wärme an die Umgebung abgeben kann. Staut sich die Wärme, steigt der Energiebedarf. Generell sollten die Speisen abgekühlt sein, ehe sie in den Kühlschrank gelegt werden, da sonst unnötig viel Strom verbraucht wird.

Für das Einfrieren von Speisen gilt dies ebenfalls. Hier ist außerdem wichtig, dass der Gefrierschrank nur immer kurz geöffnet wird, damit keine Wärme aus der Umgebungsluft in das Gerät dringt. Regelmäßiges Abtauen ist für gutes und energiesparendes Kühlen wichtig. Gefrierschränke älterer Generationen sollten ausgetauscht werden. Die Neuanschaffung rechnet sich schon nach relativ kurzer Zeit allein aufgrund des eingesparten Stroms.

Im Übrigen sind Gefriertruhen weitaus energiesparender, als Gefrierschränke oder gar Kombinationen aus Kühl- und Gefrierschrank. Gefriertruhen und –schränke sollten immer voll ausgelastet sein, die Luft, die im Inneren des Gerätes ist, muss schließlich ebenfalls kühl gehalten werden. Sie kühlt sich aber schlechter, beziehungsweise erwärmt sich leichter, als das Gefriergut.

Im gesamten Haushalt sollten die übliche Glühlampen durch Energiesparlampen ausgetauscht werden. Diese verbrauchen nur rund ein Viertel des Stroms konventioneller Glühlampen. Sie sind zwar im Anschaffungspreis höher, haben aber einen längere Lebensdauer. Auch Halogenlampen oder LED-Leuchtmittel werden inzwischen eingesetzt, um Strom zu sparen. Sie sind allerdings bei Weitem nicht so energiesparend, wie die genannten Energiesparlampen. Solarleuchten für das eigenen Haus, den Garten oder Grundstück kann sich auch jeder leisten. Solarstrom ist sauber, klimafreundlich und unbegrenzt vorhanden.

Wird ein Haus neu gebaut, sollte schon bei der Platzierung des Gebäudes und der Fenster auf ausreichenden Lichteinfall geachtet werden, die beste Möglichkeit, das Lichteinschalten so gering wie möglich zu halten und damit Strom zu sparen.

Im gesamten Haushalt gilt, dass das Licht ausgeschaltet werden sollte, wenn der Raum verlassen wird. Für kurze Zeit darf es bei der Verwendung von Energiesparlampen eingeschaltet bleiben, da diese einige Zeit zum Vorglühen benötigen und erst dann richtig hell sind.

Auch für sämtliche Elektro-Geräte gilt, sie nicht im Standby-Betrieb zu lassen, sondern richtig auszuschalten. Eine Steckdosenleiste mit Schalter kann zwischen geschalten werden, um sämtliche angeschlossenen Geräte auszuschalten. Das vollständige Ausschalten gilt auch für Notebooks, die nicht einfach nur zugeklappt werden sollten, da sie dann ebenfalls nur in den Standby-Modus gehen. Generell sollten bei Computern alle ungenutzten Teile ausgebaut werden, da sie nur unnötig mit Strom versorgt werden müssen. Auch im Computer-Sektor gibt es inzwischen Energiesparmodelle.

Wer sich neue Geräte anschafft, sollte immer auf die Energieeffizienzklasse achten. Damit sind teilweise Strom-Einsparung um bis zu fünfzig Prozent gegenüber den alten Geräten möglich, wenn die Geräte mit A+ oder sogar A++ eingestuft sind.

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